Donnerstag, 9. April 2015

Steuerrecht kompakt: BFH entscheidet zu Vorsteuerabzug bei ungeklärter Ansässigkeit einer Windkraftanlage und offenem Umsatzsteuerausweis

(LEXEGESE) - Ist unklar, ob ein Unternehmer, der Windkraftanlagen im Inland betreibt, im In- oder Ausland ansässig ist, kann er Vorsteuerbeträge im allgemeinen Besteuerungsverfahren geltend machen, wenn er trotz möglicher Umkehr der Steuerschuldnerschaft nach § 13b UStG Rechnungen mit Umsatzsteuerausweis erstellt hat und er deshalb ohnehin verpflichtet ist, die nach § 14c Abs. 1 UStG geschuldete Umsatzsteuer im allgemeinen Besteuerungsverfahren zu erklären (BFH, Urteil vom 19. November 2014, Az. V R 41/13; Anschluss an BFH, Urteil vom 28. August 2013, Az. XI R 5/11, BFHE 243, 51, BStBl II 2014, 497, entgegen Abschn. 18.15. UStAE).
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