Freitag, 21. November 2014

Bundesnetzagentur schließt Verfahren der Erstellung des Netzentwicklungsplans Gas 2014 ab

(LEXEGESE) - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 17. November 2014 das Verfahren der Erstellung des Netzentwicklungsplans Gas 2014 (NEP Gas 2014) abgeschlossen. Hierzu hat sie ein Änderungsverlangen an die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) gerichtet und auf ihren Internetseiten veröffentlicht.

In ihrer Entscheidung gibt die BNetzA den FNB auf, fünf der 56 vorgeschlagenen Netzausbaumaßnahmen aus demNEP Gas 2014 herauszunehmen. Bei drei dieser Maßnahmen konnten die FNB den Bedarf noch nicht ausreichend belegen. Zwei weitere Maßnahmen weisen nicht den erforderlichen Präzisierungsgrad auf.

Die im NEP Gas 2014 enthaltenen Maßnahmen sind in den nächsten zehn Jahren zu bauen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Insgesamt führt der Plan zu einem Leitungsneubau von 748 km und einem Neubau bzw. einer Erweiterung von Verdichtern mit einer Leistungserhöhung von 344 MW bis zum Jahr 2024. Das Investitionsvolumen hierfür beläuft sich auf rund 2,8 Mrd. Euro. 

Hintergrund

Der Netzentwicklungsplan Gas wird jedes Jahr von den FNB erstellt und der BNetzA zur Prüfung vorgelegt. Den von den FNB am 1. April 2014 vorgelegten NEP Gas 2014 hat die BNetzA öffentlich konsultiert und in zwei Veranstaltungen mit allen Interessierten, insbesondere mit den Speicher-, Kraftwerks- und Gasverteilernetzbetreibern, intensiv erörtert. Die Ergebnisse der Konsultation sind auf der Internetseite unter www.bundesnetzagentur.de/NEPGas2014 veröffentlicht. Der NEP Gas 2014 wird mit Bekanntgabe des Änderungsverlangens verbindlich.
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