Freitag, 23. Mai 2014

Greenpeace Energy: EEG-Reform bremst Bürgerenergieprojekte aus

(LEXEGESE) - Am heutigen Freitag berät der Bundesrat über die EEG-Novelle. Es ist vorgesehen, dass ab 2017 neue Ökostrom-Anlagen ausgeschrieben werden müssen. Für viele kleine Anbieter sind die Ausschreibungen aber mit hohen Kosten und Planungsrisiken verbunden. Die Ländervertreter haben auch deshalb umfassende Änderungswünsche am Gesetzentwurf geäußert. Die zuständigen Ausschüsse des Bundesrates empfehlen u.a., eine Verordnungsermächtigung zu verabschieden, um zu ermöglichen, dass Stromkunden direkt aus Wind- und Solaranlagen versorgt werden können. Das Bundeswirtschaftsministerium allerdings lehnt den Vorschlag nach Erkenntnissen von Greenpeace Energy kategorisch ab und verweist dabei auf mögliche Kostensteigerungen bei der EEG-Umlage. Nach Ansicht von Greenpeace Energy würden dadurch Bürgerenergieprojekte ausgebremst. Die Vorschläge für eine alternative Direktvermarktung von Ökostrom sind für das EEG-Konto nach Ansicht von Greenpeace Energy kostenneutral oder können die Kosten sogar senken. 


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