Dienstag, 27. Mai 2014

Algerien: Einspeisevergütung für Solarparks eingeführt

(Exportinitiative Erneuerbare Energien) - Algerien hat die Förderung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen über einen Einspeisetarif beschlossen. Die Vergütung für Strom aus Solarenergie wird für 20 Jahre ab einer installierten Kapazität von einem Megawatt gewährt. Daneben ist die Vergütungshöhe abhängig von der Anlagengröße und ist in zwei Vergütungsperioden geteilt, so dass nach fünf Jahren der Tarif für die folgenden 15 Jahre angepasst wird. Abhängig vom Standort und der erzeugten Energiemenge kann sich die Vergütung für die zweite Periode erhöhen. 

Für Anlagenkapazitäten zwischen einem und fünf Megawatt liegt die Höhe der Zahlungen in den ersten fünf Jahren bei 15,91 algerischen Dinar (DZD) pro kWh (14,525 Eurocent/kWh), danach wird die Vergütung für die folgenden 15 Jahre auf einen Wert zwischen 11,80 (10,773 Eurocent/kWh) und 20,08 DZD pro kWh (18,332 Eurocent/kWh) angepasst. Bei Photovoltaikanlagen ab fünf MW liegt die Vergütung in den ersten fünf Jahren bei 12,75 DZD pro kWh (11,640 Eurocent/kWh), dann zwischen 9,44 (8,618 Eurocent/kWh) und 16,06 DZD pro kWh (14,662 Eurocent/kWh). 

Insbesondere die Nutzung der Solarenergie bietet sich in Algerien an. Zwei Millionen Quadratkilometer des Landes verfügen über durchschnittliche Einstrahlungswerte von ca. 2.500 kWh pro Quadratmeter und Jahr.

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