Montag, 17. Februar 2014

BAFA: 2098 Unternehmen zahlen weniger EG-Umlage in 2014

(LEXEGESE) - Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) begrenzt auf Antrag eines stromintensiven Unternehmens ​bzw. selbständigen Unternehmensteiles die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für die jeweilige Stromabnahmestelle.

I. Status quo

Für das Jahr 2014 hat das BAFA bei 2098 Unternehmen die EEG-Umlage begrenzt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl somit um 378 begünstigte Unternehmen bzw. Unternehmensteile gestiegen.

Die Höhe der privilegierten Strommenge liegt für 2014 bei 107.101 GWh und ist gegenüber dem Vorjahr um 11.544 GWh angestiegen.

Die Höhe der Entlastung liegt voraussichtlich bei 5,1 Mrd. Euro gegenüber 4,0 Mrd. Euro in 2013. 

Die Besondere Ausgleichsregelung dient dazu, die durch die EEG-Umlage entstehende Belastung der Stromkosten stromintensiver Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie von Unternehmen, die Schienbahnen betreiben, zu begrenzen und so deren internationale – bzw. bei Schienenbahnen intermodale – Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

II. Ausblick

Nach dem aktuell geltenden EEG müssen die Anträge bis zum 30.6.2014 beim BAFA eingegangen sein. Aufgrund des laufenden EU-Beihilfeprüfverfahrens können allerdings bis zum Abschluss des Verfahrens Anträge nicht positiv beschieden werden. 

Die in Arbeit befindliche EEG-Novelle soll zum 1. August 2014 in Kraft treten.

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