Dienstag, 19. November 2013

Myanmar: Zwei neue Erneuerbare-Energien-Projekte sollen wachsende Energienachfrage decken

(Exportinitiative Erneuerbare Energien) - Die myanmarische Regierung will den Bau von zwei Solaranlagen voranbringen, um die wachsende Energienachfrage des Landes zu decken. Das Energieministerium Myanmars vergab hierfür an zwei thailändische Unternehmen je einen Auftrag, bis zum Jahr 2016 eine PV-Anlage in der Region Magway im Zentrum des Landes zu errichten. Das eine Kraftwerk soll eine Gesamtkapazität von 50 Megawatt aufweisen. Ein weiteres Solarkraftwerk soll ebenfalls in der Magway Region in dem Ort Nabu-aing errichtet werden und über eine Gesamtkapazität von 250 Megawatt verfügen.

Bisher basiert die Energieversorgung des Landes vor allem auf Wasser- sowie konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. Allein in der erwähnten Region Magway sind zwei Groß-Wasserkraftwerke mit einer Kapazität von 75 Megawatt an das Stromnetz angeschlossen. Die Regierung will trotz des nun geplanten Ausbaus der Solarenergie weiterhin vor allem am Ausbau der Wasserkraft festhalten. Offiziellen Statistiken Myanmars zufolge verfügt das Land in einer regenreichen Saison über eine maximale Kapazität von 1.933 Megawatt. Im Sommer hingegen, in den trockenen Jahreszeiten sind lediglich 1.688 Megawatt im Netz. Demgegenüber steht allerdings ein Bedarf von 2.060 MW. Somit kann auch in regenreichen Monaten der Bedarf nicht vollständig gedeckt werden und das Land leidet unter einer permanenten Versorgungsknappheit.

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