Mittwoch, 18. September 2013

Vattenfall muss Kinowerbung stoppen

(LEXEGESE) - Laut einer Mitteilung der Verbraucherzentrale Hamburg muss die Vattenfall GmbH, Berlin, einen Kinospot stoppen, in dem es heißt: "Warum können Millionen Berliner gleichzeitig das Licht einschalten? Warum kommt grüner Strom problemlos ins Netz? Warum kann Berlin 24 Stunden lang tanzen? Wer sorgt für die Energie in Berlin? Vattenfall". Wegen dieses Spots sie Vattenfall von der Firma lekker energie GmbH abgemahnt worden. Vattenfall habe am 9. September 2013 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. 

Hintergrund

In Hamburg und Berlin hat Vattenfall nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Hamburg die Werbung in Zeitungen, auf Plakaten, im Hörfunk und im Kino in den Monaten Juli bis September 2013 noch einmal verstärkt. In den Werbemitteln stehe zumeist das Thema Versorgungssicherheit und Netzbetrieb im Vordergrund. Absender der Werbebotschaften ist indes ausweislich des Logos oder des Impressums stets die Vattenfall, nicht aber der Netzbetreiber, der in Hamburg den Namen Stromnetz Hamburg GmbH trägt, in Berlin Stromnetz Berlin GmbH heißt und jeweils ein anderes Logo als Vattenfall hat, allerdings in Berlin zu 100 Prozent und in Hamburg zu 75 Prozent Vattenfall gehört. Wegen der Werbemaßnahmen habe die Bundesnetzagentur Anfang August ein Verfahren gegen Vattenfall eingeleitet, das anhält und die aktuellen Vorgänge einbezieht.

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