Montag, 15. April 2013

Griechenland: 534 MW PV-Zubau in den ersten beiden Monaten dieses Jahres

Mehr als ein halbes Gigawatt an Photovoltaikleistung wurde alleine in den ersten beiden Monaten dieses Jahres in Griechenland verbaut. Dem griechischen Stromnetzbetreiber LAGIE zufolge wurden im Januar 300 MW und im Februar 234 MW in Betrieb genommen. Nur 31 MW davon waren Aufdachanlagen, die überwiegende Mehrheit wurde in Form von Freiflächenanlagen errichtet. Zurückzuführen ist dieser starke Zubau im Januar und Februar allerdings auf die im März erfolgte Kürzung der Einspeisetarife für PV-Anlagen, die nach dem 11. März 2013 an das Netz angeschlossen wurden. Insgesamt geht LAGIE aber davon aus, dass die PV-Kapazität in Griechenland bis Ende dieses Jahres auf 2.591 MW steigen wird, was einer Zunahme ab März von 521 MW entspräche. Bis Ende 2014 geht das Unternehmen von einem weiteren Zubau von ca. 234 MW auf insgesamt 2.825 MW aus.

Darüberhinaus haben das Griechische Ministerium für Umwelt, Energie, Klimawandel (YPEKA), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie die Taskforce der EU-Kommission für Wachstum und Beschäftigung in Griechenland ein Abkommen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Griechenland unterzeichnet.


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