Dienstag, 2. April 2013

BMU will Energiewende in Griechenland unterstützen

(LEXEGESE) - Das Bundesumweltministerium (BMU) will nach eigenem Bekunden Griechenland beim Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen. Eine entsprechende Absichtserklärung mit dem griechischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel und der "Griechenland-Task-Force" der EU-Kommission wurde am 27. März 2013 unterzeichnet.

Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Griechenland zu verbessern. Nach Einschätzung des BMU sind in Griechenland die Förderkosten pro Kilowattstunde Sonnenstrom trotz erheblich stärkerer Sonneneinstrahlung derzeit noch deutlich höher als in der Bundesrepublik. Griechenland könne jedoch zum Modellfall für eine wettbewerbsfähige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden.

Das auf bis zu drei Jahre angelegte Beratungsprojekt ist Teil der Griechenland-Hilfe der Europäischen Kommission. Die so genannte "Griechenland-Task-Force" soll im Wege der technischen Hilfe die Investitionsdynamik in Griechenland ankurbeln. Das BMU hat dabei die Koordinierungsrolle für den Bereich erneuerbare Energien übernommen und finanziert zusammen mit der EU-Kommission die mit einer Million Euro veranschlagte erste Phase des Projekts mit rund 250.000 Euro aus dem Marktanreizprogramm.
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