Donnerstag, 7. März 2013

Uruguay führt Dekret zum PV-Ausbau ein

Uruguay wird zukünftig auch auf den Ausbau der Photovoltaik setzen. Der Präsident des Landes wird voraussichtlich im Laufe dieser Woche ein Dekret unterzeichnen, das es dem staatlichen Energieversorger UTE ermöglicht, Stromlieferverträge (PPAs) für die Dauer von 25 Jahren zu schließen. Die Abnahmepreise werden voraussichtlich bei rd. 90 US-Dollar pro MWh liegen. Interessierten Unternehmen soll innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten die Möglichkeit gegeben werden, an dem offiziellen Vergabeverfahren teilzunehmen. Der Zubau im Rahmen dieses Verfahrens ist auf eine Gesamtkapazität von 50 MW begrenzt.

Darüber hinaus gab UTE bekannt, einen Vorvertrag für PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40 MW mit einem ausländischen Unternehmen geschlossen zu haben. Auch hier soll ein PPA zugrunde gelegt werden, dessen Anfangsvergütung für die ersten Jahre bei 110 US-Dollar/MWh liegt.

Bisher hat die Regierung des Landes vor allem auf den Ausbau der Windenergie und Biomasse gesetzt. Das Dekret sowie das erste konkrete Projektvorhaben können als Ausweitung der von der Regierung adressierten Technologien interpretiert werden. Seit Mitte 2010 ist es zudem möglich, dass Betreiber von kleinen Anlagen überschüssigen Strom in das Netz des staatlichen Energieversorgers einspeisen und veräußern.

Nach Unterzeichnung des Dekrets könnten durch PPAs auch Anlagen mit einer höheren Kapazität Zugang zum Strommarkt erlangen.

Quellen und weitere Informationen: El Observador, Exportinitiative Erneuerbare Energien 

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