Mittwoch, 13. März 2013

Studie erachtet Strompreiserhöhung bei Grundversorgern als fragwürdig

(LEXEGESE) - Mit Blick auf die jüngste Preisrunde bescheinigt die Verbraucherzentrale NRW vielen Stromanbietern eine fragwürdige Preispolitik und große Defizite bei der Information ihrer Kunden.

Ungefähr die Hälfte der Grundversorger in NRW habe die öffentliche Diskussion über die Energiewende und die steigende EEG-Umlage instrumentalisiert, um unangemessen hohe Aufschläge zu fordern. Die Kritik basiert auf einer landesweit angelegten Studie über die Strompreiserhöhungen von Januar bis Mai 2013. Etwa jeder zweite Grundversorger wälze seine Zusatzkosten komplett auf die Verbraucher ab oder gehe sogar noch darüber hinaus. 

Die sinkenden Beschaffungspreise für Strom spielten auch in den Briefen der Grundversorger an ihre Kunden so gut wie keine Rolle. Gerade mal die Hälfte der Grundversorger schaffe es, die Höhe ihrer Preisaufschläge stichhaltig zu begründen. Zudem seien die meisten Kundenanschreiben nicht transparent genug. 

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