Donnerstag, 14. März 2013

Ecuador veröffentlich Wind-Atlas

Der Minister für Strom und erneuerbare Energien Ecuadors, Esteban Albornoz, stellte letzte Woche den Wind-Atlas des südamerikanischen Landes vor. Kernergebnis der Auswertungen ist eine erste Abschätzung des in relativ kurzer Zeit erschließbaren Potenzials von 884 MW.

Der auf Satellitenbildern und Datensammlungen basierende Atlas definiert die am besten geeigneten Gebiete, um weitere Messungen und Analysen des erschließbaren Potenzials vorzunehmen. Diese liegen vornehmlich in den Provinzen der Andenregion (Carchi, Imbabura, Pichincha, Bolívar, Chimborazo, Cañar, Azuay, Loja). Um dieses Windpotenzial zu erschließen, geht das Ministerium von notwendigen Investitionen in Höhe von zwei bis vier Millionen US-Dollar pro installiertem Megawatt aus.

Derzeit existieren in Ecuador drei Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von 21,15 MW. Die 2011 eingeführte und seit 2013 in Kraft getretene Einspeisevergütung soll auch den Ausbau der Windenergie über eine garantierte Vergütung über den Zeitraum von 15 Jahren fördern. Projektvorhaben erhalten über das nationale Energiesekretariat (Consejo Nacional de Electricidad – CONELEC) im Rahmen von Genehmigungsverfahren individuelle Förderzusagen.

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