Dienstag, 5. März 2013

Argentinien plant individuelle Abnahmeverträge mit EE-Anlagenbetreibern

Noch zählt Argentinien zu den Ländern Südamerikas mit dem geringsten Anteil an erneuerbaren Energien im nationalen Strommix. Dies soll sich nun durch die Einführung von individuell gestalteten Abnahmeverträgen zwischen Projektieren bzw. Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der argentinischen Regierung sowie dem Netzbetreiber Cammesa ändern.

Die argentinische Regierung erarbeitet die langfristigen Abnahmeverträge mit Betreibern großer EE-Kraftwerke, um den Anteil der erneuerbaren Energien im Land von derzeit zwei Prozent auf acht Prozent bis 2016 zu erhöhen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf PV-Anwendungen. Dies hat bereits das Interesse erster Projektierer und PV-Firmen geweckt und in Kürze soll mit dem Bau eines 20-MW-Solarparks in San Juan begonnen werden.

Die aktuellen Entwicklungen werden als Start für den Aufbau der Solarindustrie, speziell der Photovoltaik, in Argentinien gesehen, wo die Sonneneinstrahlung in manchen Regionen doppelt so stark wie in Deutschland ist. Insgesamt plant Argentinien bis zu 3.000 MW an EE-Kapazität zu installieren. Zehn Prozent davon sollen allein durch PV gedeckt werden.

Quellen und weitere Informationen: BloombergExportinitiative Erneuerbare Energien

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