Donnerstag, 28. Februar 2013

Philippinen: Photovoltaik zahlt sich immer mehr aus

Der philippinische PV-Markt befindet sich noch im Anfangsstadium, aber er gewinnt zunehmend an Bedeutung. Einer der wichtigsten Treiber für einen weiteren Ausbau sind die hohen Stromkosten aus konventionellen Energieträgern für den Endverbraucher. Diese Tatsache in Verbindung mit dem philippinischen Einspeisetarifsystem ist einer der Gründe, warum sich PV immer mehr in dem südostasiatischen Inselstaat auszahlt. Ein anderer sind die fast täglichen Stromausfälle, die im Land Schlagzeilen machen. Die Photovoltaik gilt hier als überaus zuverlässige Technologie, die diese Stromausfälle in Zukunft verringern kann.

Von den heute im Land installierten PV-Anlagen sind etwas mehr als zwei Megawatt netzgekoppelt. Die verbleibenden drei Megawatt sind Off-grid-Anwendungen. Experten des philippinischen Marktes gehen von PV-Zuwachszahlen von 30 bis 40 MW alleine in diesem Jahr aus.

Mit Blick in die Zukunft, erarbeitet derzeit die Philippine Solar Power Alliance eine Zehn-Jahres-Roadmap für den Ausbau der PV-Leistung auf bis zu zwei Gigawatt im Jahr 2023. Die Roadmap soll Ende Juni 2013 vorgestellt werden. Laut Solar Power Alliance ist die Tatsache, dass die Philippinen sich zu einem boomenden PV-Markt weltweit entwickeln werden, der wachsenden sozialen und politischen Unterstützung geschuldet. Die einst starken Einflüsse der Kohle- und Öl-Lobby werden mehr und mehr durch Firmen, Verbraucher und Vertreter ganzer Gemeinden verdrängt, die die Wirtschaftlichkeit und die Vorteile der PV-Technik auf den Philippinen erkennen.


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