Donnerstag, 21. Februar 2013

Neue dena-Veröffentlichung: Länderprofil Marokko

Marokko ist in hohem Maße von Energieimporten abhängig. Langfristig möchte sich das nordafrikanische Land von diesen Importen unabhängiger machen und die Energieversorgung auf Basis landeseigener Ressourcen ausbauen. Die Bedingungen hierfür sind durchaus günstig. Marokko verfügt über gute Windverhältnisse und zahlreiche Sonnenstunden, woraus sich enorme Potenziale für die Nutzung der Wind- und Solarenergie ergeben. Deren Ausbau ist auch die Hauptbestrebung der Regierung.

Die Energieversorgung netzferner Regionen Marokkos macht zudem den Einsatz erneuerbarer Energien wie Solar- oder Windenergie, aber auch Bioenergie interessant. In bestimmten Gebieten verfügt die Bioenergie in Form der Abwasser- und Abfallverwertung über ein beachtliches Potenzial. Darüber hinaus ist der Einsatz der Erneuerbaren im Zusammenhang der Wasserversorgung sowohl zur Bewässerung als auch zur Trinkwasserversorgung von Interesse. Weiterhin existieren auch Chancen für die Kleinwasserkraftnutzung, die eine gleichzeitige Wasserspeicherung und -versorgung, z. B. über Dämme, garantierten kann.

Marokko hat 2010 mit einem Gesetz für erneuerbare Energien gute Bedingungen für den Markteintritt unabhängiger Erzeuger geschaffen. Da nur wenige Anlagenkomponenten vor Ort selbst produziert werden, besteht seitens der lokalen Unternehmen Interesse an deutschem Know-how und deutschen Technologien.

Das Länderprofil Marokko gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

Quelle und weitere Informationen: Exportinitiative Erneuerbare Energien

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