Freitag, 15. Februar 2013

Neue dena-Veröffentlichung: Länderprofil Philippinen

Der philippinische Strombedarf steigt stetig. Um drohenden Versorgungsengpässen entgegen zu treten, sind nicht unerhebliche Investitionen in die Kraftwerkspark und den Netzausbau des Inselstaates erforderlich. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist politisch gewollt und wird von Regierungsseite gefördert. So wurden im Juli 2012 Einspeisetarife für erneuerbare Energien verabschiedet. Durch die Einspeisevergütung wird nun die Stromerzeugung aus Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wasserkraft gefördert.

Die Philippinen verfügen durch ihre Lage im asiatisch-pazifischen Monsungürtel über ein großes Potenzial zur Nutzung der Windenergie. Zudem weist das Land auch ein attraktives Potenzial zur Nutzung von Bioenergie auf. Wichtigste Energieträger sind hier Holz, Bagasse, Reishülsen, Reststoffe aus der Kokosnussindustrie, viehwirtschaftliche Reststoffe und Siedlungsabfälle. Bisher werden die genannten Ressourcen allerdings nur in geringem Umfang genutzt. Weiterhin existieren naturgemäß durch die hohe Sonneneinstrahlung vielfältige Anwendungsgebiete für die Solarenergie, insbesondere für die Photovoltaik.

Die wohl wichtigste erneuerbare Energieressource der Philippinen resultiert aber aus ihrer besonderen geographischen Lage im pazifischen Raum, auf dem so genannten Ring of Fire. In dieser Region mit enormer vulkanischer Aktivität stoßen mehrere Kontinentalplatten aufeinander. Daher verfügt der philippinische Inselstaat über große Potenziale zur geothermischen Energiegewinnung. Die Philippinen sind heute bereits weltweit der zweitgrößte Stromerzeuger aus Geothermie, hinter den USA. In den kommenden Jahren sollen die bestehenden Kapazitäten noch weiter ausgebaut werden.

Das Länderprofil Philippinen gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

Quelle und weitere Informationen: Exportinitiative Erneuerbare Energien

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