Montag, 7. Januar 2013

Sachsen fördert Energieforschung

(LEXEGESE) - Zwei neue Nachwuchsforschergruppen sollen sich künftig an der Universität Leipzig mit neuen Technologien und Konzepten der effizienten Energieumwandlung, -speicherung und -nutzung beschäftigen. Dadurch könne nach Einschätzung des Sächsischen Kultusministeriums die Konkurrenzfähigkeit des einheimischen Photovoltaik- und Energie-Standortes nachhaltig und langfristig gestärkt werden. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Projekte mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen. Für die beiden Nachwuchsforschergruppen wird ein Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die Nachwuchsforschergruppe „Angewandte und Theoretische Molekulare Elektrochemie als Schlüssel für neue Technologien im Bereich der Energieumwandlung und –speicherung“ erhält knapp 650.000 Euro. Gemeinsam mit Firmen und außeruniversitären Instituten sollen neue innovative Wege der Energieumwandlung und –speicherung beschritten werden. Dabei fokussiert sich die Nachwuchsforschergruppe auf die Grundlagenforschung im Bereich der molekularen Elektrochemie. Ziel ist es, neue Impulse und effiziente Konzepte in den Bereichen organischer Photovoltaik, photokatalytischer Wasserspaltung, Festkörperelektrolyt-Brennstoffzellen und Batterien zu entwickeln.

Eine weitere Nachwuchsforschergruppe forscht in den kommenden zwei Jahren zu dem Thema „Effiziente Energienutzung: Neue Kozepte und Materialien“. Die Nachwuchsforschergruppe beschäftigt sich mit drei Schwerpunktthemen: Der kontrollierte und verlustlose Transport von Energie, nanostrukturierte Materialien für die Energiespeicherung und „Energy Harvesting“, das heißt Energiegewinnung aus der Umgebung. Für dieses Vorhaben wird der Forschungsgruppe knapp 850.000 Euro zur Verfügung gestellt. 

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