Donnerstag, 1. November 2012

Neue dena-Veröffentlichung: Länderprofil Chile

Aufgrund der zunehmenden Kosten für fossile Brennstoffe und der Versorgungsengpässe in der Vergangenheit bei Gaslieferungen aus Argentinien gewinnen in Chile die Erneuerbaren bis heute immer mehr an Bedeutung.

Chile verfügt naturgemäß über ein hohes Potenzial über nahezu das gesamte Portfolio an Erneuerbaren hinweg. Die Topographie des lateinamerikanischen Andenstaates mit seiner bis zu 4.000 km langen Küstenlinie macht das Land zu einem attraktiven Standort für die Windenergie. Weiterhin verfügt Chile, speziell im Norden, über ausgezeichnete Bedingungen für die Nutzung der Solarenergie. Und durch seine Lage auf dem pazifischen „Ring of Fire“ besitzt das Land, in dem sich ein Zehntel der aktivsten Vulkane der Welt befinden, zudem ein beträchtliches geothermisches Potenzial.

Zur Nutzung dieser Möglichkeiten ist allerdings eine weitere Förderung der erneuerbaren Energien notwendig, damit diese auf dem Markt gegenüber fossilen Energieträger bestehen können. Darum wurde dieses Jahr unter der gegenwärtigen Regierung von Staatspräsident Sebastián Piñera die nationale Energiestrategie ENE (Estrategia Nacional de Energía) verabschiedet. Innerhalb dieser Strategie gewinnen die erneuerbaren Energien weiter an Bedeutung. Tatsächlich soll sich ihr Anteil bis 2020 von gegenwärtig 3,3 Prozent der installierten Stromerzeugungskapazität auf 20 Prozent steigern.

Das Länderprofil Chile gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

Quelle und weitere Informationen: Exportinitiative Erneuerbare Energien

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