Mittwoch, 31. Oktober 2012

Energiewende - BMU überarbeitet Kommunalrichtlinie

(LEXEGESE) - Gemäß Mitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) können Kommunen und kulturelle oder soziale Einrichtungen mit Beginn des neuen Jahres wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte beantragen. Das BMU hat die entsprechende Kommunalrichtlinie novelliert und die Fördermöglichkeiten erweitert. Mehr als 100 Millionen Euro stehen für das nächste Jahr bereit. 

Förderziele 

Mit den neuen Förderbedingungen soll Kommunen, die noch am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen sowie insbesondere auch kleineren Gemeinden der Einstieg in den Klimaschutz erleichtert werden. Ein Schwerpunkt der Förderung ist die Umstellung von Innen- und Hallenbeleuchtung auf besonders energiesparende LED-Technik, dies wird mit einer Quote von 40 Prozent bezuschusst. Weiterhin gefördert wird die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie.

Neu eingeführt werden Fördermöglichkeiten zum Ausbau einer nachhaltigen Mobilität wie beispielsweise der Lückenschluss von Fahrradwegen, aber auch eine fußgängerfreundliche Verkehrsgestaltung. Für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, die eine Treibhausgasminderung von mindestens 80 Prozent erreichen, wird die maximale Förderung auf 250.000 Euro angehoben.

Antragstellung

Anträge können vom 1. Januar bis zum 31. März 2013 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Ausführliche Beratung zu den Förderangeboten bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (www.klimaschutz.de/kommunen). Weitere Informationen sind darüber hinaus auf den Seiten der Klimaschutzinitiative unter www.bmu-klimaschutzinitiative.de und unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen verfügbar.

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