Donnerstag, 12. Juli 2012

Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Neuseeland

Neuseeland deckt derzeit mit rund 75 Prozent bereits den Hauptteil seiner Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Wichtigster Energieträger ist hierbei die Wasserkraft. Windenergie und Geothermie sind ebenfalls maßgeblich beteiligt und haben die höchsten Zuwachsraten in den letzten Jahren. Solar- und Bioenergie befinden sich noch in den Anfangsphasen ihrer Entwicklung, verfügen aber ebenfalls über enorme Potenziale. 

Der Energiemarkt des Landes ist liberalisiert. Erzeugung, Übertragung und Handel sind voneinander getrennt.

Der Hauptteil der Primärenergieversorgung basiert mit gut 60 Prozent auf fossilen Energieträgern, davon über die Hälfte auf Öl. Obwohl es Erdölvorkommen im Land gibt, werden vor allem Öl und Ölprodukte zum größten Teil importiert. Die wichtigste erneuerbare Ressource zur Primärenergieversorgung ist die Geothermie, über die annähernd 20 Prozent des Bedarfs an Primärenergie gedeckt wird. 

Die Entwicklung der Solarenergie fokussiert sich auf dezentrale Stromerzeugung und auf thermische Anwendungen im Zuge der Gebäudeeffizienz. Speziell die Bioenergie verfolgt mit einer starken Forst- und Landwirtschaft und einem engagierten Verband das Ziel, bis 2040 ein Viertel des nationalen Energiebedarfs decken zu wollen. Ausbaufähig sind hier Fernwärmesysteme und eine flächendeckende Verwertung vor allem der landwirtschaftlichen Bioenergie. 

Das Länderprofil Neuseeland gibt Auskunft, durch welche Maßnahmen und Technologien die Nutzung der erneuerbaren Energien im Zielmarkt weiter ausgebaut werden soll.

Quelle und weitere Informationen: Exportinitiative Erneuerbare Energien

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