Donnerstag, 21. Juni 2012

Philippinen: Die Asian Development Bank (ADB) kündigt Förderung von Solaranlangen ohne Einspeisevergütung an

Aufgrund der weltweit fallenden Preise von Photovoltaiktechnologien ließ die Asian Development Bank mit Hauptsitz in Manila verlauten, dass die Vergabe ihrer Kredite künftig nicht mehr an Einspeisevergütungen geknüpft sein könnte.

Ein Energiespezialist der ADB erklärte, dass zunächst insgesamt ein Kreditvolumen von 100 Millionen Dollar für Solarenergieunternehmer zur Anleihe bereitgestellt werden könnte. Er fügte hinzu, dass die Erneuerbare-Energien-Gruppe der ADB derzeit erwägt, sich bei der Kreditvergabe auf die Unterstützung von Solarprogrammen ohne Einspeisevergütung oder sonstige Förderungsmittel zu konzentrieren. Es solle allerdings unter allen „Clean Energy“-Projekten einen harten Wettbewerb um die Kredite geben.

Die Energy Regulatory Commission (ERC) der Philippinen bereitet zurzeit neue Einspeisetarife für erneuerbare Energien vor, ist aber angesichts der immer näher rückenden Netzparität zurückhaltend, was die Berücksichtigung der Photovoltaik angeht. So ist die ADB der Ansicht, dass Solardachanlagen bereits heute auch im großflächigeren Einsatz auf den Philippinen wirtschaftlich sind. Um dieser Aussage ein wissenschaftliches Fundament zu geben, kündigte die ADB an, dem Department of Energy (DoE) technische Unterstützung für die Erforschung des Entwicklungspotenzials von Solardachanlagen in Industrie und Gewerbe zu leisten.

Ziel der ADB ist es ab 2013 innerhalb von drei Jahren rund 3.000 Megawatt an Photovoltaik-Leistung in Asien und dem Pazifikraum zu installieren. Im Rahmen der Asia Solar Energy Initiative (ASEI) zieht die ADB in Betracht 2,25 Milliarden US-Dollar für Projektfinanzierung bereit zu stellen, zusätzlich möchte die Bank im selben Zeitraum 6,75 Milliarden US-Dollar in die Solartechnik investieren.


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