Dienstag, 12. Juni 2012

Öffnung der japanischen Strombörse für kleine Erzeugungseinheiten geplant

Im Rahmen einer generellen Umstrukturierung des Energiesektors infolge des Reaktorunglücks von Fukushima, strebt die japanische Regierung eine stärkere Öffnung des Energiemarktes auch für kleine Erzeugungseinheiten erneuerbarer Energien, wie private PV- und Kleinwindanlagen, an. 

Thommy Weiss / pixelio.de
Demnach soll es Produzenten regenerativer Energie aus besagten Anlagen zukünftig möglich sein am Handel an der japanischen Strombörse (Japan Electric power Exchange - JPEX) zu partizipieren. In einem geplanten neuen Handelsmodell für Ökostrom sollen sämtliche Anlagen erfasst und somit eine bessere Steuerung von Angebot und Nachfrage von Energie erreicht werden.

Bislang war der Zugang zum japanischen Stromhandelsmarkt ausschließlich konventionellen Großerzeugern möglich. Das neue Handelssystem an der Strombörse soll bereits zum 18. Juni 2012 in Kraft treten.

Japan setzt bei seiner zukünftigen Energieversorgung im Wesentlichen auf den Einsatz regenerativer Energien. Bis 2014 sollen bereits Anlagen mit einer installierten Kapazität von rund 20 GW in Betrieb gehen. Insbesondere in den Bereichen PV und Windenergie wird mit erheblichem Zubau gerechnet.

Quelle und weitere Informationen: metiExportinitiative Erneuerbare Energien

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