Donnerstag, 28. Juni 2012

Kurz notiert: NABU in NRW will notfalls gegen Windparks klagen

Zwar unterstütze der NABU in NRW die im Koalitionsvertrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien vereinbarten Ziele der Landesregierung. Allerdings wachse hinsichtlich des Ausbaus der Windkraft beim NABU die Skepsis. Denn die Landesregierung lehne es ab, eine Steuerung zu den am besten geeigneten Standorten auf der Ebene der Regionalpläne zu favorisieren. 

Gerd Altmann / pixelio.de
Einige Kommunen überplanten gerade ihre Vorrangzonen mit dem Ziel, diese möglichst auf eigene Flächen zu legen. Auch das Land beabsichtige, dies für seine Flächen prüfen. Dies sei ein fatales Signal, gehe es doch dabei nicht um die am besten geeigneten Flächen, sondern um die Frage, wer der Eigentümer ist und damit die finanziellen Vorteile habe. 

Der NABU NRW kündigte an notfalls auf dem Klageweg den Wildwuchs einzu dämmen. Ausbauziele seien dadurch aber nicht gefährdet, denn geeignete Flächen gäbe es ausreichend und auch das Repowering bestehender Anlagen brächte noch einen enormen Leistungsschub. 

Quelle: NABU NRW


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