Donnerstag, 7. Juni 2012

EU-Kommission veröffentlicht Strategie zu erneuerbaren Energien nach dem Jahr 2020

LEXEGESE - Am 6. Juni 2012 hat die Europäische Kommission eine Mitteilung zu ihrer Politik im Bereich der erneuerbaren Energien vorgestellt und dabei Optionen für den Zeitraum nach 2020 aufgezeigt. Sie bekräftigt die Marktintegration der Erneuerbaren und die Notwendigkeit der Zunahme ihres Anteils an der Energieerzeugung in den Jahrzehnten nach 2020. Die Mitteilung fordert gleichfalls einen besser koordinierten europäischen Ansatz bei der Festlegung und der Reform von Förderregelungen sowie die Intensivierung des Handels mit erneuerbaren Energieträgern zwischen den Mitgliedstaaten.

Bundesumweltminister Altmaier sieht darin ein wichtiges erstes Signal, rechtzeitig für Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen auch über das Jahr 2020 hinaus zu sorgen. Altmaier betonte die Bedeutung des Zusammenspiels zwischen der EU-Ebene und der nationalen Fördersystemen für erneuerbare Energien. Für das Gelingen der Energiewende in Deutschland sei es entscheidend, dass die europäische und nationale Ebene reibungslos Hand in Hand arbeiten. Deshalb sei es richtig, dass die Kommission auf eine bessere Koordinierung der Förderpolitiken der Mitgliedstaaten sowie auf eine verbesserte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten setzen will. Dabei sei es jedoch wichtig, dass die Mitgliedstaaten die Förderung effizient an ihren jeweiligen nationalen Potentialen und Entwicklungen ausrichten können. Das wäre bei einem harmonisierten EU-weit einheitlichen Fördersystem nicht mehr möglich. Es komme darauf an, dass das Zusammenspiel im europäischen Kontext optimiert wird.

Quellen: EU, BMU

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