Samstag, 14. April 2012

USA: Erhöhung der Einspeisetarife für Photovoltaik und Kleinwind in Vermont

Für Photovoltaik- und Kleinwindanlagen gelten seit dem 23.03.2012 im US-Bundesstaat Vermont neue Einspeisetarife. Diese wurden im Rahmen des Sustainably Priced Energy Enterprise Development Program (SPEED) erhöht. Die Vergütung für PV-Strom wurde von 0,24 USD/kWh auf 0,271 USD/kWh und für Kleinwindanlagen von 0,21 USD/kWh auf 0,245 USD/kWh angehoben. Die Tarife gelten 25 Jahre und nur für bereits eingereichte Projekte, da der Förderdeckel von 50 MW bereits ausgeschöpft ist. Der Deckel wird zu jeweils 12,5 MW auf Solarenergie-, Bioenergie-, Wasserkraft- und Windenergieprojekte aufgeteilt. 

Das SPEED-Programm sah bereits bei seiner Einführung im Jahr 2009 einen Förderdeckel für eine insgesamt installierte Leistung von 50 MW vor, die bereits nach kürzester Zeit vergeben war. Bislang umgesetzt wurden jedoch lediglich 5,3 MW - darunter vier Solarprojekte, drei Biogasanlagen und ein Kleinwasserkraftprojekt. Gründe für die langsame Entwicklung sieht Renewable Energy Vermont (REV) vor allem in der schwierigen Projektfinanzierung. Es existiert allerdings eine Warteliste für weitere Projektvorhaben im Bereich Solarenergie i.H.v. 125 MW. Es bleibt abzuwarten welchen Effekt die Erhöhung der Einspeisetarife auf die noch ausstehenden Projekte und die Finanzierung haben wird. Um von dem Förderprogramm profitieren zu können, darf die Anlagenkapazität eines Projektvorhabens 2,2 Megawatt nicht überschreiten. 


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