Montag, 2. Januar 2012

BNetzA veröffentlicht Eckpunktepapier zum Thema "Smart Grid"

Nach Auffassung der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist die öffentliche Diskussion zum Thema "Smart Grid" noch sehr undifferenziert. Aus diesem Grund hat die BNetzA nunmehr ein Eckpunktepapier erarbeitet, das zum einen eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten "Smart Grid" und "Smart Market" vornimmt und sich zum anderen in über 50 Thesen mit dem sich verändernden Energieversorgungssystem auseinandersetzt. Die BNetzA hofft, durch dieses Papier eine intensivere Diskussion der Thematik anstoßen zu können und die Veränderungen des Energieversorgungssystems voran zu bringen.

Die BNetzA möchte künftig mehr Markt wagen und den Netzen eine eher dienende Rolle zuweisen. Zügig, klar und diskriminierungsfrei seien die Schnittstellen zwischen den Aufgaben des Netzes und dem wettbewerblichen Bereich zu definieren. Maßnahmen, die die Kapazitäten und die Steuerungsmöglichkeiten des Netzes erhöhen, gehören zum Bereich Smart Grid. Für den damit verbundenen zusätzlichen Einsatz von Kommunikations-, Mess-, Regel-, Steuer- , Automatisierungstechnik und IT-Komponenten sind die Netzbetreiber verantwortlich. Zum Bereich Smart Market gehören dagegen Maßnahmen, bei denen es beispielsweise darum geht, die erneuerbaren Energien besser in die Marktprozesse zu integrieren oder den Verbrauch zu beeinflussen, etwa durch innovative Tarifsysteme oder Dienstleistungen.

Das Eckpunktepapier kann » hier abgerufen werden.

Quelle: BNetzA


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