Donnerstag, 5. Januar 2012

BDEW kritisiert staatlichen Einfluss beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Der Anteil der Stromerzeugung zu festgelegten Preisen steige ständig und werde nach Auffassung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) schon bald alle anderen Erzeugungsarten dominieren. Zusätzlich würden zur Sicherung der Systemstabilität immer häufiger Eingriffe in das Kraftwerksmanagement notwendig. Im Kraftwerksbau wachse der staatliche Einfluss mit den zunehmenden Zuständigkeitsbereichen und Festlegungsverfahren der Bundesnetzagentur (BNetzA). Auch bei der Netzregulierung und den Netzrenditen nehme dieser Einfluss zu. Die Betrachtungsweise sei in all diesen Bereichen zunehmend behördlich regulatorisch und nicht unternehmerisch geprägt. Die Politik müsse sich wieder auf den Markt besinnen. Nur der Markt als Kern eines wettbewerblichen Rahmens könne Ineffizienzen beseitigen und damit für die Verbraucher optimale Lösungen bieten. Im Ergebnis bewegt sich der BDEW insoweit auf einer Linie mit der BNetzA, die jüngst mit dem Motto "Mehr Markt wagen" angetreten ist (LEXEGESE » berichtete).

Quelle: BDEW, BNetzA
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