Montag, 19. Dezember 2011

Nationale und regionale Förderbanken unterstützen den Ausbau der Windenergie in Lateinamerika

Wie die brasilianische Förderbank BNDES mitteilte, werden 26 Windparks mit einer Gesamtkapazität von 628 MW über die Vergabe attraktiver Kreditlinien gefördert. Die Projekte sollen im Bundesstaat Rio Grande do Norte errichtet werden. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt über eine Milliarde Euro. Die BNDES ist einer der wichtigsten lokalen Förderer im Bereich erneuerbarer Energien in Brasilien. Als staatliche Förderbank stellt sie Unternehmen derartige Kreditlinien zur Verfügung, wenn mindestens 60 Prozent der Wertschöpfungskette eines Projektes im heimischen Markt erwirtschaftet werden. Die von der BNDES in 2011 bereitgestellten Mittel für Windenergieprojekte lagen mit mehr als 1,3 Milliarden Euro bei 270 Prozent über dem Vorjahresniveau. Derzeit sind Windprojekte mit einer Gesamtkapazität von 1,4 GW in Brasilien installiert. Bis Ende 2014 werden voraussichtlich Projekte mit einer Leistung von elf GW hinzukommen.

Auch in Mexiko erhalten Windprojekte Unterstützung. Die Interamerican Development Bank IDB hat Ende November bekannt gegeben, den bisher größten in der Planung befindlichen Windpark Mexikos über einen Kredit in Höhe von mehr als 54 Millionen Euro zu finanzieren. Das Projekt im Bundesstaat Oaxaca hat eine Kapazität von 396 MW. Die Firma Mareña Renovables wird das Projekt realisieren. Der Strom wird von 33 Unternehmen zur Eigenversorgung genutzt. Über den Clean Technology Fund der IDB werden in Mexiko derzeit 70 Millionen US-Dollar zur Förderung von Wind- und Kleinwasserprojekten zur Verfügung gestellt. Ziel ist es über weitere Institutionen ein Kreditvolumen von insgesamt 1,5 Milliarden USD zu erreichen.

Quelle und weitere Informationen: Exportinitiative Erneuerbare Energien
 
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