Mittwoch, 14. Dezember 2011

EIB gibt Darlehen für Österreichs Windenergie

Der Windenergiesektor in Österreich wächst weiter. Für neue Anlagen im Burgenland und Niederösterreich stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) dem Unternehmen ImWind ein Darlehen über 140 Mio. Euro zur Verfügung. Erste Finanzierungsverträge wurden in diesen Wochen in Wien und Luxemburg unterzeichnet.

Insgesamt 45 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 131 MW sollen im niederösterreichischen Großhofen sowie an den Standorten Nickelsdorf, Mönchhof und Halbturn Süd im Burgenland errichtet werden. Der Projekteigentümer ImWind ist sowohl für die Errichtung der Anlagen, als auch für deren Betrieb verantwortlich.

Das Darlehen, das bis zu 60 Prozent der gesamten Projektkosten abdeckt, wird über die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien als zwischengeschaltetes Institut ausgereicht. Üblicherweise stellt die EIB Darlehen zur Verfügung, die maximal 50 Prozent der kompletten Investitionskosten ausmachen. Allerdings sind größere Anteile im Ausnahmefall möglich, wenn es sich um Finanzierungen im Erneuerbare-Energien-Sektor handelt. Hier setzt die EIB einen besonderen Schwerpunkt. So beliefen sich die EIB-Darlehen für Projekte der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr auf insgesamt 5,6 Mrd. Euro. Im Jahr 2006 hatte die Fördersumme noch bei 400 Mio. Euro gelegen.

Quelle: EIB
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