Donnerstag, 8. Dezember 2011

Bundesregierung sieht Versorgungssicherheit im Strombereich als noch gewährleistet an

LEXEGESE Auf eine sog. Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort vom 29. November 2011 mit (BT-Drs. 17/7928), dass sie die von der Bundesnetzagentur vertretene Auffassung teilt, wonach nach derzeitigem Wissen die wesentlichen Extremsituationen für die Übertragungsnetzbetreiber durch das vorhandene Eingriffsinstrumentarium gerade noch beherrschbar sind. Die von der Bundesnetzagentur empfohlenen Maßnahmen zielen nach Einschätzung der Bundesregierung vor allem auf eine kurzfristige Bereitstellung von Erzeugungsleistung, Bereitstellung von Blindleistung zur Spannungshaltung und Beseitigung von Netzengpässen. Die Erzeugungssituation werde sich voraussichtlich nach 2013 deutlich entspannen, falls die aktuell in Planung und Bau befindlichen Projekte realisiert werden. Eine darüber hinausgehende Beschleunigung des Kraftwerkzubaus und des Netzausbaus könne die Stresssituation in den Jahren 2012 bis 2013 weiter entschärfen, erscheine aber kurzfristig nicht realisierbar.

Quelle: Deutscher Bundestag
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